205-google-rankingfaktoren

Du weißt sicherlich schon, dass Google rund 200 Ranking Faktoren in seinem Algorithmus benutzt…

Aber welche sind das, verdammt nochmal?

Heute wirst du sie erfahren, weil ich eine komplette Liste zusammengestellt habe.

Einige sind erprobt.

Einige sind kontrovers.

Andere sind SEO-Spekulationen von Nerds.

Alle sind aber hier.

Bonus: Lade dir die kostenlose Checkliste herunter. Sie enthält die 10 wichtigsten Rankingfaktoren aus der Liste, die du sofort und immer anwenden kannst.

Domainfaktoren

domainfaktoren

1. Domainalter: In diesem Video sagt Matt Cutts, dass:

Der Unterschied zwischen einer Domain, die ein halbes Jahr alt ist und einer, die ein Jahr alt ist, ist nicht wirklich groß.

In anderen Worten: das Domainalter spielt eine Rolle, aber keine Große.

2. Keyword in der Domain: ist mittlerweile nicht so ein großer Vorteil, wie früher. Trotzdem gilt ein entsprechendes Keyword in der Domain eine relevante Rolle. Das sieht man daran, dass in den Suchergebnissen das Keyword aus der Domain immer noch fett angezeigt wird.

3. Keyword als erstes Wort in der Domain: Domains, die mit dem entsprechenden Keyword beginnen, haben gegenüber Domains, die das Keyword in der Mitte oder am Ende haben, einen Vorteil.

4. Dauer der Domainregistrierung: ein Google Patent sagt:

Nützliche (legitime) Domains werden für viele Jahre im Voraus gezahlt, während Doorway Domains (nicht legitime) meist nicht länger als ein Jahr registriert werden. Deshalb kann die Registrierunsgdauer einer Domain Aufschluss darüber geben, wie legitim und nützlich sie ist.

5. Keyword in der Subdomain: das MOZ Gremium einigte sich 2011 darauf, dass Keywords in der Subdomain die Rankings verbessern können.

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6. Domaingeschichte: eine Seite mit unbeständigen Eigentümern (Whois) oder mehreren Rückgängen könnten Google sagen, dass die Geschichte der Domain “resetieren”. Das bedeutet, dass bestehende Backlinks ungültig werden.

7. Exact Match Domains: EMDs können dir einen Vorteil verschaffen, wenn deine Seite eine hohe Qualität hat. Sollte deine Seite aber schlecht sein, könnte sie vom EMD Update negativ beeinflusst werden.

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8. Öffentliche und private Whois-Daten: Private Whois-Daten könnten darauf hindeuten, dass es etwas zu verstecken gibt. Ein Zitat von Matt Cutts von der Pubcon 2006:

Als ich die Whois-Daten der Webseiten checken wollte, waren diese alle auf Privat gesetzt. Das ist relativ unüblich. Die Whois-Daten auf privat zu setzen ist zwar nicht automatisch schlecht, kommen aber verschiedene andere Faktoren zusammen, kann sich dies negativ auswirken.

9. Abgestrafter Whois-Besitzer: falls eine bestimmte Person als Spammer identifiziert wird, ist es klar, dass seine anderen Seiten unter die Lupe genommen werden.

10. Landestypische Domainendungen (TLD): eine spezifische landestypische Domainendung (.de, .at, .ch,..) kann dabei helfen in einem bestimmten Land besser zu ranken, ist aber bei globalen Rankings eher nachteilig.

Pagelevel Faktoren

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11. Keyword im Title-Tag: der Title-Tag einer Webseite ist ist das zweitwichtigste Stück Content einer Webseite (neben dem Content auf der Seite). Der Title-Tag sendet starke OnPage SEO Signale.

12. Mit Keyword beginnender Title-Tag: laut Daten von MOZ ranken Title-Tags, die mit dem Keyword beginnen, besser als Title-Tags, bei denen das Keyword am Ende vorkommt.

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13. Keyword in der Beschreibung: ein weiteres Relevanzsignal. Nicht zu wichtig, macht aber trotzdem einen Unterschied.

14. Keyword im H1-Tag: H1-Tags sind der zweite Title-Tag, die weitere Relevanzsignale an Google senden, wie die Resultate dieser Korrelationsstudie zeigen:

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15. Keyword als meistgenutztes Wort in einem Post: sollte dein Keyword öfter als andere Worte auftreten, sendet dies ein relevantes Signal an Google.

16. Content-Länge: Content mit vielen Worten deckt ein breites Spektrum ab und wird kürzeren Quellen gerne vorgezogen. SERPIQ fand heraus, dass die Content-Länge eine Rolle bei der Positionierung spielt.

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17. Keyword-Dichte: auch wenn die Keyword-Dichte nicht mehr so eine große Rolle spielt, wie früher, erleichtert sie Google das Herausfinden des Themas. Eine zu hohe Keyword-Dichte kann aber kontraproduktiv wirken und schaden.

18. Latent Semantic Indexing Keywords im Content (LSI): LSI (auf dt. LSO) Keywords im Content zeigen Google, dass der Content qualitativ ist, weil Keywords enthalten sind, die mehr als eine Bedeutung haben (Apple Computer – die Frucht – the fruit usw.). Das (Nicht-)Vorhandensein von LSI-Keywords bestimmt die Qualität des Contents.

19. LSI Keywords im Title und in der Beschreibung: genau wie bei dem Content der Webseite können Synonyme und LSI Keywords im Title und in der Description Auskunft über die Relevanz bieten.

20. Seitenladegeschwindigkeit HTML: sowohl Google als auch Bing nutzen die Seitenladegeschwindigkeit als Rankingfaktor. Suchmaschinenbots können die Ladegeschwindigkeit deiner Webseite über den Code und die Dateigröße problemlos ermitteln.

21. Duplicate Content: identischer Content auf der selben Webseite (auch wenn dieser leicht modifiziert wurde) kann ihre Sichtbarkeit bei den Suchergebnissen negativ beeinflussen.

22. Rel=Canonical: bei richtiger Nutzung verhindert dieser Tag, dass Google deinen Content als Duplicate Content ansieht.

23. Seitenladegeschwindigkeit mit Chrome: Google benutzt Nutzerdaten von Chrome um die Seitenladegeschwindigkeit zu bestimmen. Die Nutzerdaten geben Auskunft über die Servergeschwindigkeit, ob ein CDN (Content Delivery Network) genutzt wird und nimmt sich HTML-bezogene Geschwindgkeitssignale unter die Lupe.

24. Bildoptimierung: Bilder sind für die OnPage-Optimierung sehr wichtig. Deren Dateiname, Alt-Text, Title und Beschreibung senden Relevanzsignale an Google.

25. Häufigkeit von Content-Updates: Das Google Caffeine Update mag häufige Content-Updates, insbesondere bei zeitempfindlichen Suchen. Dabei zeigt Google in den Suchergebnissen an, wann eine Seite das letzte Mal aktualisiert wurde.

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26. Ausmaß des Content-Updates: das Ausmaß der Bearbeitungen und der Änderungen ist auch ein “Frischefaktor”. Das Hinzufügen oder Löschen von bestimmten Abschnitten ist besser als das Ändern von einigen Worten.

27. Verlauf der Seitenupdates: Wie oft wurde eine Seite im Laufe der Zeit aktualisiert? Täglich, wöchentlich oder alle 5 Jahre? Die Häufigkeit der Updates spielt eine weitere wichtige Rolle bei der “Frische” des Contents.

28. Keyword-Bedeutung: wenn dein Keyword in den ersten 100 Worten des Contents vorkommt, zeigt dies Google, worum es geht.

29. Keywords im H2- und H3-Tag: wenn dein Keyword in Zwischenüberschriften vorkommt, die als H2 oder H3 formatiert sind, scheint es ein weiteres schwaches Relevanzsignal zu sein. MOZ ist da der selben Meinung:

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30. Keyword-Anordnung: wenn dein Keyword im Text exakt so vorkommt, wie es gesucht wird, wirst du besser ranken, als wenn die Keyword-Anordnung durcheinander ist. Ein Beispiel: stell dir vor, dass der Begriff “welches Katzenfutter ist das Beste” gesucht wird. Seiten, die für “welches Katzenfutter ist das Beste” optimiert sind, ranken besser als Seiten, die beispielsweise für “Katzenfutter: welches ist das Beste” optimiert sind. Das ist ein Vorzeigebeispiel dafür, weshalb eine gute Keyword-Recherche wichtig ist.

31. Qualität ausgehender Links: viele SEOs sind der Meinung, dass die Qualität der Seite, auf die ausgehende Links gehen, für die Rankings vorteilhaft sind.

32. Thema der verlinkten Seiten: laut MOZ benutzt Google die verlinkten Seiten als Relevanzsignal. Ein Beispiel: du hast eine Webseite über Autos, linkst aber auf Seiten über Filme. Google wird annehmen, dass es bei dir um den Film “Cars” geht und nicht um Autos.

33. Grammatik und Rechtschreibung: eine gute Grammatik und Rechtschreibung sind Qualitätssignale, auch wenn Cutts 2011 nicht sicher war, ob dieser Faktor wichtig ist oder nicht.

34. Umgeschriebener Content: ist der Content einer Seite originell? Ist er von einer indexierten Seite kopiert oder wurde er abgeschrieben, wird er nicht so gut ranken, wie das Original oder gar im Supplemental Index landen.

35. Hilfreicher Zusatzcontent: laut einem jetzt öffentlich verfügbaren Google Dokument handelt es sich bei hilfreichem Zusatzcontent um einen Indikator für eine qualitative Seite (das ist für das Ranking förderlich). Beispiele sind Währungsrechner, Zinskalkulatoren und interaktive Rezepte.

36. Anzahl ausgehender Links: zu viele ausgehende Dofollow-Links können kontraproduktiv wirken und das Ranking der Seite negativ beeinflussen.

37. Multimedia: Bilder, Videos und andere Multimedia-Elemente dienen als Qualitätssignal für den Content.

38. Anzahl der internen Seitenverlinkungen: die Wichtigkeit eines Beitrags gegenüber anderen Beiträgen wird größer, wenn der Beitrag häufiger verlinkt wird.

39. Qualität der internen Seitenverlinkungen: interne Verlinkungen, die von besser rankenden Beiträgen auf schwächere Beiträge gehen wirken besser als Links von schwachen Beiträgen auf Starke.

40. Broken Links: zu viele Broken Links auf einer Seite (Links, die ins Leere führen) teilen Google mit, dass es sich um eine vernachlässigte oder verwaiste Seite handelt. Anhand der Broken Links bestimmt Google die Qualität.

41. Leseniveau (Reading Level): es gibt keinen Zweifel daran, dass Google das Leseniveau einer Seite bestimmt. Google versorgte seine Besucher zeitweilig mit Statistiken zum Leseniveau:

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Was Google mit diesen Daten macht, ist diskutabel. Einige sagen, dass ein geringeres Leseniveau für bessere Rankings sorgt, weil es die Massen anspricht. Ein geringes Leseniveau wird von anderen aber mit Contentschleudern in Verbindung gebracht.

42. Affiliate Links: Affiliate Links werden deinem Ranking nicht schaden. Hast du aber viele Affiliate Links, wird Google deine Seite genauer unter die Lupe nehmen, um zu sehen, ob es sich dabei um eine pure Affiliate-Seite handelt.

43. HTML Fehler / W3C Validation: viele HTML Fehler und ein schlechter Code sind Beweise für eine schlechte Qualität. Auch wenn umstritten: viele in der SEO Branche sind der Meinung, dass eine W3C Validation ein Signal für schlechte Qualität ist.

44. Domainauthority vom Hoster: die gleiche Seite wird besser auf einem Hoster mit einer höheren Domainauthority ranken als auf einem Hoster, dessen Domainauthority niedriger ist.

45. PageRank (PR) der Webseite: nicht wirklich aussagekräftig, jedoch ranken Seiten mit einem höheren PR besser als Seiten, die einen niedrigeren PR haben.

46. URL Länge: das Search Engine Journal sagt, dass sehr lange URL-Längen der Sichtbarkeit bei Suchen schaden können.

47. URL Pfad: je näher Beiträge an der Homepage sind, desto besser ranken sie. Beispiel: “homepage.de/beitrag” ist besser als “homepage.de/wp/kategorie/beitrag/”.

48. Menschliche Editoren: auch wenn dies niemals bestätigt wurde, hat Google ein Patent eingereicht, das menschlichen Editoren gestattet, die Suchergebnisse zu beeinflussen.

49. Kategorien: die Kategorien einer Seite senden Relevanzsignale. Wurde ein Beitrag unter der richtigen und passenden Kategorie veröffentlicht, wird er besser ranken als Beiträge, die in keiner speziellen Kategorie oder gar der falschen Kategorie veröffentlicht wurden.

50. WordPress Tags: Tags sind WordPress-spezifische Relevanzsignale. Laut Yoast.com:

Für die Suchmaschinenoptimierung ist nur dann relevant, wenn relevante Beiträge und relevante Beitragsgruppen miteinander in Verbindung gebracht werden.

51. Keyword in der URL: ein wichtiges Relevanzsignal

52. URL String: die Kategorien im URL String werden von Google erkannt und liefern Signale über die thematischen Inhalte einer Seite.

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53. Referenzen und Quellen: das Hervorheben von Quellen und Referenzen, wie es Recherchearbeiten tun, sind ein Beweis für Qualität. Die Google Quality Guidelines sagen, dass Rezensenten nach Quellen suchen sollten, wenn sie nach bestimmten Seiten suchen. “Das ist ein Thema, bei dem Expertise / autoritäre Quellen wichtig sind…”. Trotzdem dementierte Google, dass externe Links als Rankingsignal angesehen werden.

54. Bullets und nummerierte Listen: Bullets und nummerierte Listen helfen dabei, deinen Content für deine Leser übersichtlicher zu machen, wodurch die Benutzerfreundlichkeit steigt. Google mag Content, der benutzerfreundlich und strukturiert ist.

55. Beitragspriorität in der Sitemap: die Positionierung eines Beitrags in der sitemap.xml-Datei könnte das Ranking beeinflussen. Je weiter vorne sich ein Beitrag befindet, desto besser.

56. Zu viele ausgehende Links: direkt aus dem vorher erwähnten Quality Rater Dokument:

Einige Beiträge und Seiten haben viel zu viele ausgehende Links, die die Seite in den Schatten stellen und vom Content ablenken.

57. Anzahl der rankenden Keywords: wenn eine Seite gleich für mehrere Keywords rankt, dürfte dies für Google ein internes Qualitätssignal sein.

58. Beitragsalter: Google mag zwar aktuellen Content, jedoch dürfte ein immer wieder aktualisierter Beitrag neue Beiträge ausspielen.

59. Benutzerfreundliches Layout: Ein Zitat der Google Qualitätsrichtlinien:

Das Layout der qualitativsten Seiten machen den Hauptcontent sofort sichtbar

60. Geparkte Domains: ein Google Update im Dezember 2011 reduzierte die Sichtbarkeit geparkter Domains.

61. Nützlicher Content: Jared Carrizales, ein SEO-Experte, sagte, dass Google zwischen qualitativem und nützlichem Content unterscheiden könnte.

Sitelevel Faktoren

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62. Content bietet Wert und einzigartige Einblicke: Google erklärte Seiten den Krieg, die nichts Neues oder Sinnvolles auf den Tisch bringen, insbesondere Affiliate-Seiten.

63. Kontaktseite: die zuvor erwähnten Google Qualitätsrichtlinien besagen, dass Seiten mit einer ausreichenden Menge an Kontaktinformationen bevorzugen. Noch besser ist es, wenn die Kontaktinfos den Daten aus dem Whois-Register entsprechen.

64. Domain Trust / Trust Rank: der Site Trust – wird so errechnet, indem die Linkentfernung von sehr vertrauenswürdigen Seiten zu deiner Seite gemessen wird. Das ist ein sehr wichtiger Rankingfaktor. Über den TrustRank findest du hier weitere Informationen.

65. Seitenarchitektur: eine wohl zusammengesetzte Seitenstruktur hilft Google dabei deinen Content thematisch zu ordnen.

66. Seitenupdates: wie oft wird deine Seite aktualisiert – vor allem, wann erscheint neuer Content auf deiner Seite? Das ist ein seitenweiter “Frischefaktor”.

67. Anzahl der Beiträge: die Anzahl von Beiträgen ist ein schwacher Authority-Indikator. Wenn eine Seite aber über viele Beiträge verfügt, wird sie nicht unbedingt als Affiliate-Seite abgestempelt.

68. Die Sitemap: die Sitemap hilft Google dabei deine Seite ordentlich zu indexieren und steigert somit die Rankings.

69. Die Uptime: deine Seite sollte nicht zu oft down sein (Serverprobleme, Verbesserungen). Dies kann den Rankings schaden und sogar dazu führen, dass deine Seite aus den Rankings fliegt.

70. Serverstandort: der Serverstandort kann die Rankings vom geografischen Standpunkt aus gesehen beeinflussen. Der Serverstandort sollte sich bestenfalls in dem Land befinden, in welchem du ranken möchtest.

71. SSL Zertifikat: Google bestätigte, dass SSL Zertifikate indexiert werden und das sie HTTPS als Rankingsignal benutzen.

72. Datenschutz und Impressum: diese beiden Faktoren beweisen, dass du ein vertrauenswürdiges Mitglied des Internets bist.

73. Doppelte Meta Informationen: wenn deine Metainformationen auf verschiedenen Seiten identisch ist, kann es die Sichtbarkeit seitenweit negativ beeinflussen.

74. Breadcrumb Navigation: dies ist eine benutzer- und suchmaschinenfrendliche Seitenarchitektur, die dabei hilft sich auf deiner Seite zurechtzufinden:

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SeachEngineJournal und Ethical SEO Consulting behaupten, dass dieses Setup ein wichtiger Rankingfaktor ist.

75. Mobile optimiert: Googles offizielle Haltung bezüglich mobile ist, dass eine responsive Seite nötig ist. Es ist möglich, dass responsive Seiten bei Suchen mit dem Smartphone bevorzugt angezeigt werden. Tatsächlich fügen viele “Mobile Friendly”-Tags auf Seiten hinzu, die besonders gut auf mobilen Endgeräten angezeigt werden. Google hat auch angefangen Seiten abzustrafen, die nicht “Mobile Friendly” sind.

76. YouTube: zweifellos werden YouTube-Videos in den Suchergebnissen bevorzugt behandelt (wahrscheinlich weil Google Youtube besitzt):

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Und tatsächlich fand Search Engine Land heraus, dass der YouTube-Traffic seit dem Panda Update stark angestiegen ist.

77. Benutzbarkeit: eine Seite, die nicht leicht zu nutzen ist oder eine schwierige Navigation besitzt, kann dem Ranking schaden, weil die Verweildauer kürzer ist und die Bounce-Rate erhöht wird. Je häufiger das vorkommt, desto schlechter rankt die Seite.

78. Google Analytics und Webmaster Tools: sehr viele Webmaster sind der Meinung, dass die Installation beider Tools auf einer Seite ihre Rankings verbessern kann. Die Rankings könnten direkt beeinflusst werden, weil Google Daten wie Backlinks, Bounce Rate und Besuchszeiten exakter bestimmen kann.

79. Benutzerbeurteilung / Ruf der Seite: Review-Seiten wie Yelp.com oder RipOffReport.com können eine Rolle beim Algorithmus spielen. Google hat sogar eine selten ehrliche Schilderung veröffentlicht, in der eine Seite bestraft wurde, die von ihren Kunden Backlinks einforderte.

Backlink Faktoren

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80. Alter der verlinkenden Domain: Links von älteren Domains sind mehr wert als Links von neueren Domains.

81. Anzahl der verlinkenden Root Domains: die Anzahl der verlinkenden Domains ist einer der größten Rankingfaktoren im Google Algorithmus, wie du in der folgenden MOZ-Tabelle sehen kannst (die untere Achse ist die Positionierung in den Suchergebnissen):

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82. Anzahl der Links von einzelnen C-Class IPs: Links von separaten Class-C IP-Adressen suggerieren eine breitere Weite von Seiten, die zu dir verlinken.

83. Anzahl der verlinkenden Beiträge: die Anzahl von verlinkenden Beiträge, auch wenn diese unter die selbe Domain fallen, ist ein wichtiger Ranking-Faktor.

84. Alt-Tag (für Bilderlinks): der Alt-Tag ist die Bildversion zum Anchor-Text.

85. Links von .edu und .gov Domains: laut Matt Cutts spielt die TLD (Domainendung) keine Rolle bei der Wichtigkeit einer Seite. Viele SEOs sind aber der Meinung, dass .edu und .gov Domains einen speziellen Platz in Googles Algorithmus einnehmen.

86. Authority der verlinkenden Seite: die Authority (PageRank) der verlinkenden Seite ist ein extrem wichtiger Rankingfaktor.

87. Authority der verlinkenden Domain: die Domain-Authority könnte in der Wichtigkeit des Links eine wichtige Rolle spielen (ein PR2 Beitragslink von einer PR3 Webseite ist weniger wert als ein PR2 Beitragslink von einer PR8 *.edu-Domain).

88. Links von der Konkurrenz: Links von anderen Seiten, die in den selben Suchergebnissen ranken, könnten mehr wert sein als Links von Seiten, die für ein bestimmtes Keyword ranken.

89. Social Shares von Beiträgen: wenn Beiträge häufig in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Co. geteilt werden, könnte dies das Ranking positiv beeinflussen.

90. Links von schlechten Seiten: Links von schlechten Seiten könnten deinen Rankings schaden.

91. Gastartikel: auch wenn Gastartikel zur WhiteHat SEO gehören, sind Links von Gastartikeln nicht ganz so viel wert wie Links, die aus dem kontextuellen Content der Seite stammen, erst recht, wenn die Beiträge als Gastartikel gekennzeichnet werden.

92. Links zur Homepage-URL: Links, die auf deine Haupt-URL gehen, spielen eine wichtige Rolle und verhelfen deinen Beiträgen dabei zu ranken.

93. NoFollow Links: eines der kontroversesten Themen im Bereich SEO. Googles offizielle Aussage:

Im allgemeinen folgen wir ihnen nicht – In general, we don’t follow them

Das suggeriert, dass Google den Links doch folgt, zumindest in bestimmten Fällen. Ein gewisser Anteil an NoFollow Links könnte aber ganz hilfreich sein, damit das Linkprofil natürlicher aussieht.

94. Vielfalt der Linkarten: ein großer Anteil an Links, die aus bestimmten Quellen kommen (Foren, Blogs, Kommentare, wer-weiss-was, gutefrage usw.) weisen auf Webspam hin. Andererseits weisen Links aus diversen unterschiedlichen Quellen auf ein natürliches Linkprofil hin.

95. “Sponsored” Links: Worte wie “Sponsored”, “Anzeige”, “Werbung” könnten die Stärke des Links reduzieren.

96. Kontextuelle Links: Links, die im natürlichen Content einer Webseite vorkommen sind stärker als alleinstehende Links oder Links, die sonstwo auf der Seite vorkommen.

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97. Viele 301 Redirects auf Beiträge: Links die aus 301 Umleitungen entstehen verlieren an Kraft und PR, wie das Webmaster Help Video verrät.

98. Anchor-Text des Backlinks: in dieser Beschreibung des Googles Algorithmus steht:

Die Anchor-Texte verraten mehr über den Inhalt eines Beitrags als der Beitrag selbst

Anscheinend sind Anchor-Texte nicht mehr so wichtig (und oft ein Zeichen von Webspam). Sie senden trotzdem noch starke Relevanzsignale in kleinen Dosierungen.

99. Anchor-Text interner Links: die Anchor-Texte interner Links sind ebenfalls Relevanzsignale, aber sie werden anscheinend anders gewichtet als die Anchor-Texte von Backlinks.

100. Link Titel-Attribut: das ist der kleine Text, der auftaucht, wenn du die Maus über einen Link bewegst. Dies ist auch ein kleines Relevanzsignal.

101. Landesendung einer verlinkenden Domain: landestypische Links von TLD (Top Level Domains) wie *.de, *.at, *.ch, *.com usw. helfen dir in einem bestimmten Land besser zu ranken.

102. Linkposition im Content: die Links am Anfang des Contents sind mehr wert als Links am Ende.

103. Linkposition im Beitrag: im Beitrag eingefügte Links sind generell mehr wert als Links, die sich im Footer oder in der Sidebar befinden.

104. Relevanz der verlinkenden Domain: Links von relevanten Domains aus der selben oder verwandten Nische sind wesentlich stärker als Links von unrelevanten Seiten. Deshalb sollte sich eine gute SEO Strategie auf Links von relevanten Domains und Seiten konzentrieren.

105. Beitragsrelevanz: Links von Beiträgen, die das Thema eines zu verlinkenden Beitrags behandeln sind stärker als Links von nicht relevanten Beiträgen, besagt der Hilltop Algorithmus.

106. Textgefühl um den Link: scheinbar hat Google herausgefunden, ob ein Link eine Empfehlung darstellt oder es sich um eine negative Beschreibung des Linkziels handelt. Links von Seiten mit positiven Inhalten sind weitaus stärker.

107. Keyword im Title: Google liebt Links von Seiten, die dein eigenes Keyword im Title haben (“Experten verlinken Experten”).

108. Ansteigender Linkaufbau: Beiträge, die in kurzer Zeit viele Links bekommen, ranken dementsprechend schnell.

109. Abfallender Linkaufbau: sinkt die Anzahl der Links oder verliert die Seite Links, fallen auch die Rankings schnell ab.

110. Links von Top-Ressourcen (Hubs): Aaron Wall behauptet, dass Links von Seiten, die als Top-Ressourcen für ein Thema betrachtet werden – auch HUBs genannt – besser gewertet werden.

111. Links von Authority-Seiten: Links von Authority-Seiten werden stärker gewertet als Links von kleinen Mikronischen-Seiten.

112. Wikipedia Quelle: auch wenn die Links bei Wikipedia NoFollow sind, behaupten Viele, dass diese Links beweisen, dass deine Seite vertrauenswürdig und fachlich ist.

113. Bezeichnung des Backlink-Profils: die Summe aller Backlink Anchor-Texte weist Google darauf hin, worum es bei deiner Seite eigentlich geht.

114. Alter der Backlinks: ältere Backlinks haben laut einem Google Patent mehr Kraft als neu entstandene Links.

115. Echte Seiten und Fake-Blogs: wegen der Entstehung von Blognetzwerken wertet Google Links von “echten Seiten” mehr als Links von irgendwelchen Fake-Blogs. Um zwischen den beiden Faktoren zu differenzieren nutzt Google Brands und Interaktionssignale von Besuchern.

116. Natürliches Linkprofil: eine Seite mit natürlichem Linkprofil wird besser ranken und alle Arten von Google Updates überleben.

117. Linktausch: die Liste von Googles Linkschema führt “exzessiven Linktausch” als ein Linkschema auf, das man meiden sollte.

118. Benutzergenerierte Links und Contentlinks: Google ist in der Lage zwischen benutzergenerierten Links und Links von Seitenbesitzern zu unterscheiden. So weiß Google auch, dass ein Link aus dem offiziellen WordPress-Blog blog.wordpress.com ein Anderer ist als ein Link von backofentest.wordpress.com

119. 301-Links: Links von 301-Umleitungen verlieren gegenüber Direktlinks ein wenig an Stärke. Laut Matt Cutts ist ein 301-Link aber einem Direktlink sehr ähnlich.

120. Schema.org Mikroformate: Beiträge, die Mikroformate unterstützen, werden wohl besser ranken als Beiträge ohne. Das könnte ein direkter Boost von Google sein oder die Tatsache, dass solche Beiträge in den Suchergebnissen häufiger geklickt werden.

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121. Bei DMOZ gelistet: Viele glauben, dass bei DMOZ gelistete Webseiten von Google ein wenig mehr Vertrauen genießen.

122. TrustRank der verlinkenden Seite: der TrustRank der Seite, die auf dich verlinkt, entscheidet darüber, wie viel Trust deine Seite abbekommt.

123. Anzahl der ausgehenden Links eines Beitrags: der PageRank ist endlich. Ein Beitrag mit Hunderten von ausgehenden Links überträgt weniger PageRank als ein Beitrag mit nur einigen Links.

124. Forenlinks: wegen des Spam-Missbrauchs von Foren hat Google den Wert von Forenlinks drastisch reduziert.

125. Wortanzahl des Contents: ein Link in einem 1000-Wort-Artikel ist mehr wert als ein Link, der sich in einem 25-Wort-Absatz befindet.

126. Qualität des verlinkenden Contents: die Qualität des Artikels, aus dem verlinkt wird, ist wichtig. So ist ein Link aus einem schlecht geschriebenen Artikel weniger wert als ein Link, der aus einem journalistischen Artikel stammt, der durch Multimedia unterstützt wird.

127. Seitenweite Links: Matt Cutts bestätigte, dass ein seitenweiter Links nur als ein einziger Link gewertet wird.

Benutzerinteraktion

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128. Organische Klickrate für ein Keyword: Beiträge, die ein bestimmtes Keyword enthalten und öfter geklickt werden (CTR) werden besser ranken als Beiträge, die das selbe Keyword targeten aber seltener geklickt werden.

129. Organische Klickrate für alle Keywords: die organische Klickrate eines Beitrags (oder der Seite) dürfte ein Rankingsignal sein, das von Besuchern abgegeben wird.

130. Absprungrate: nicht alle SEOs nehmen an, dass die Absprungrate eine Rolle spielt. Google dürfte aber seine Schlüsse daraus ziehen, ob eine Seite gut oder schlecht ist, wenn sie nur einige Sekunden besucht wird.

131. Direkter Traffic: es wurde bestätigt, dass Google Daten von Chrome benutzt, um zu sehen, ob eine bestimmte Seite besucht wird oder nicht (und wie oft). Seiten, die direkt angewählt werden, schätzt Google qualitativer ein als Sonstige.

132. Wiederkehrender Traffic: Google prüft, ob die Besucher einer Seite wiederkommen oder nicht. Falls oft Besucher wiederkehren, wird die Seite besser ranken.

133. Blockierte Seiten: dieses Feature wurde in Chrome abgeschafft. Seit dem Panda Update wird es allerdings als Qualitätssignal gewertet.

134. Chrome Lesezeichen: wir wissen alle, dass Google Daten über Chrome sammelt. Seiten und Beiträge, die als Lesezeichen, bzw. Bookmark hinzugefügt werden, könnten besser ranken.

135. Google Toolbar Daten: Danny Goodwin von Search Engine Watch weist darauf hin, dass Google seine Toolbar-Daten als Rankingsignal wertet. Unklar ist jedoch, welche Art von Daten sie damit schöpfen, weil damit die nur die Ladezeiten und die Angaben über Malware angezeigt werden.

136. Anzahl der Kommentare: Beiträge mit vielen Kommentaren dürften ein Signal für Nutzer-Interaktion und Qualität sein.

137. Verweildauer: Google schaut penibel auf die Verweildauer: die Zeit, die der Besucher auf deiner Seite verbringt, nachdem er sie in den Suchergebnissen gefunden hat. Je länger die Besucher auf deiner Seite “verweilen”, desto stärker ist das Qualitätssignal.

Besondere Algorithmus-Regeln

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138. Nachfrage verdient Frische: Google bevorzugt und rankt manche Beiträge besser, wenn diese neu sind und danach häufig gesucht wird.

139. Nachfrage verdient Vielfalt: Google könnte Vielfalt in die Suchergebnisse bringen, falls es sich um mehrdeutige Keywords wie “Ted”, “WWF” usw. handelt.

140. Browserverlauf eines Nutzers: Seiten, die du öffnest, während du bei Google eingeloggt bist, bekommen einen zusätzlichen Rankingboost.

141. Suchverlauf eines Nutzers: der Suchverlauf beeinflusst die Anzeige von künftigen Suchergebnissen. Wenn du etwa nach “Test” suchst und anschließend nach “Waschmaschine”, werden Testseiten zu Waschmaschinen beim nächsten Mal etwas weiter oben vorkommen.

142. Geo-Targeting: Google bevorzugt die Anzeige von Suchergebnissen von Seiten mit einer Hosting-IP des selben Landes oder mit Domains des selben Landes (bspw. *.de in Deutschland).

143. Safe Search (sichere Suche): Suchergebnisse, die Schimpfwörter oder Inhalte für Erwachsene haben, werden von den Suchergebnissen ausgeschlossen.

144. Google+ Circle: Google zeigt eher Ergebnisse von Autoren und Seiten an, die du deinen Google+ Circles hinzugefügt hast.

145. DMCA Beschwerde: Seiten mit DMCA Beschwerden verlieren bei Google automatisch an Rankings.

146. Domain-Vielfalt: angeblich hat das so genannte Bigfoot Update den Suchergebnissen mehr Domains hinzugefügt.

147. Transaktions-Suchen: für Shopping-Suchen zeigt Google die Suchergebnisse manchmal unterschiedlich an, genau wie bei Suchen nach Flügen.

148. Lokale Suchen: Google zeigt oft lokale Google+ Einträge über den organischen Suchergebnissen an.

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149. Google News Block: bei bestimmten Keywords erscheint ein Google News Block

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150. Big Brand Präferenz: nach dem Vince Update begann Google großen Brands Rankingboosts zu für gewisse short-tail Keywords zu geben.

151. Shopping-Resultate: manchmal zeigt Google Shopping-Resultate in den organischen Suchergebnissen an.

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152. Bildresultate: deine allgemeinen Rankings verbessern sich, wenn bestimmte Bilder bei Google gesucht werden, deren Thema auf deiner Seite vorhanden ist.

153. Easter Egg Resultate: Google besitzt über ein Dutzend Easter Egg Resultate. Wenn du beispielsweise “Atari Breakout” in der Bildersuche eingibst, verwandeln sich die Suchergebnisse in ein spielbares Spiel. Victor Pan gab den Tipp!

154. Seitenresultate für Marken / Brands: Keywords, die mit einer Brand, bzw. Marke übereinstimmen, sorgen dafür, dass mehrere Beiträge der selben Seite in den Suchergebnissen vorkommen.

Soziale Signale

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155. Anzahl der Tweets: genau wie Links, könnte die Anzahl der Tweets, die eine Seite hat, ihre Rankings beeinflussen.

156. Authority der Twitter-Konten: es ist wahrscheinlich, dass ältere Twitter-Konten mit einer Menge an Followern für bessere Rankings sorgen (wie beispielsweise von Justin Bieber) als neue Twitter-Konten.

157. Anzahl der Facebook-Likes: auch wenn Google die Anzahl der meisten Facebook-Likes nicht erkennt, können die erkannten Facebook-Likes als schwaches Rankingsignal gewertet werden.

158. Facebook-Shares: Facebook-Shares könnten die Rankings eher beeinflussen als Likes, weil sie besser erkannt werden und ähnlich wie Backlinks sind.

159. Authority der Facebook Nutzerkonten: wie bei Twitter können ältere und populäre Facebook-Seiten für bessere Rankings sorgen.

160. Pinterest Pins: Pinterest ist ein wahnsinnig erfolgreicher Social Media Account mit einer großen Anzahl an öffentlichen Daten. Es ist wahrscheinlich, dass Google Pinterest Pins als Social-Signal wertet.

161. Abstimmungen auf Seiten für Social Sharing: es ist möglich, dass Google Abstimmungsergebnisse auf Social Sharing Seiten wie Stumbleupon, Reddit usw. ebenfalls als Social Signal wertet.

162. Anzahl der Google+1-en: auch wenn Matt Cutts ausgesagt hat, dass die +1-en bei Google+ keinen direkten Einfluss auf die Rankings haben, fällt es schwer zu glauben, dass Google sein eigenes soziales Netzwerk ignoriert.

163. Authority der Google+ Nutzerkonten: es ist logisch, dass Google +1-en von bekannten Konten mit vielen Followern stärker gewichtet als von Accounts, die wenige Follower haben.

164. Bekannte Autoren: im Februar 2013 erklärte der Google CEO Eric Schmidt:

Innerhalb der Suchergebnisse werden Informationen, die mit verifizierten Onlineprofilen verknüpft sind, besser ranken als Informationen ohne. Das wird darin resultieren, dass Nutzer die organischen Suchergebnisse mit Verifizierung eher anklicken.

Das Google+ Autorship Programm wurde zwar eingestellt, allerdings ist es zu erwarten, dass Google die Nutzerinformationen trotzdem nutzt, um bestimmte Seiten besser zu ranken.

156. Social Signal Relevanz: wenn ein Beitrag geteilt wird, berücksichtigt Google den Text, der sich um den Link herum befindet (Beschreibung und Kommentare).

166. Seitenweite Social Signale: seitenweite Social Signale könnte die Authority der gesamten Seite erhöhen und sie in den Suchergebnissen sichtbarer machen.

Brand / Marken Signale

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167. Marken Anchor Text: Anchor Texte mit Brand- oder Markennamen sind einfach aber ein starkes Brand-Signal.

168. Markenbezogene Suchen: es ist einfach: Leute suchen nach Brands und Marken. Wenn Leute in Google nach deiner Seite suchen (bspw. “Espresseo Marketing Facebook”, Espresseo Marketing + OnPage SEO), berücksichtigt Google das natürlich in den Suchergebnissen.

169. Facebook Seite und Likes: Marken und Brands haben üblicherweise Facebook-Seiten mit Likes.

170. Seite mit Twitter-Profil und Followern: Twitter-Profile mit vielen Followern signalisieren eine populäre Marke, bzw. Brand.

171. Offizielle Linkedin Unternehmensseite: die meisten echten Unternehmen haben ein offizielles Linkedin Profil.

172. Bei Linkedin aufgeführte Angestellte: Rand Fishkin ist der Meinung, dass Linkedin Profile, die angeben, dass sie bei dir arbeiten, als Brand-Signal gewertet werden.

173. Legimität der Social Media Konten: ein Social Media Account mit 10.000 Fans / Followern aber nur zwei Posts wird sicherlich anders gewertet als Accounts mit 10.000 Followern / Fans und einer Menge Nutzerinteraktion.

174. Markenerwähnungen bei Google News: sehr bekannte Marken werden bei Google News ständig erwähnt. Einige große Unternehmen haben sogar eine Google News Sektion auf Ihrer Seite.

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175. Zitierungen: Google berücksichtigt die Erwähnungen von Marken und Brands, auch wenn diese nicht verlinkt sind.

176. Anzahl der RSS-Subscriber: unter Berücksichtigung, dass Google den bekannten Feedburner RSS Dienst besitzt, macht es Sinn, dass die Anzahl der RSS-Subscriber berücksichtigt wird.

177. Google+ lokale Einträge: echte Unternehmen haben Büros. Möglich wäre es deshalb, dass Google nach Ortsdaten sucht, um herauszufinden, ob es sich um eine Marke, bzw. Brand handelt.

178. Steuerzahlendes Unternehmen: laut Moz Berichten prüft Google, ob eine bestimmte Seite versucht wird mit Unternehmen in Verbindung gebracht zu werden, die Steuern zahlen.

OnSite Webspam Faktoren

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179. Panda Abstrafung: Seiten mit schlechtem Content (insbesondere Contentfarmen) sind in den Suchergebnissen seit der Panda Abstrafung schlechter sichtbar.

180. Links zu schlechten Seiten: Links zu schlechten Seiten, wie etwa Gewinnspiele, Wetten, Potenzmittel usw. könnten der Sichtbarkeit deiner eigenen Seite schaden.

181. Umleitungen: hinterhältige Umleitungen sind ein großes No-Go. Falls du dabei erwischt wirst, droht dir neben einer Abstrafung auch eine Deindexierung.

182. Popups und störende Werbung: der offiziellen Qualitätsrichtlinien von Google besagen, dass Popups und störende Werbung Signale für eine schlechte Qualität sind.

183. Überoptimierung der Seite: betrifft Keywords, Header-Tags und exzessive Keyword-Verziehrung.

184. Überoptimierung von Beiträgen: einzelne Beiträge sollten ebenfalls nicht überoptimiert werden. Viele Webseitenbetreiber berichten, dass das Penguin Update einzelne Beiträge unter die Lupe nimmt.

185. Übertriebene Werbung: der Page Layout Algorithmus bestraft Seiten mit exzessiver Werbung, während der Content gering ist.

186. Versteckte Affiliate-Links: wenn man beim Verstecken von Affiliate-Links zu weit geht, kann Google die Seite abstrafen.

187. Affiliate Seiten: es ist kein Geheimnis, dass Google kein großer Fan von Affiliate Seiten ist. Viele sind der Meinung, dass Affiliate Seiten besonders von Google gemustert werden.

188. Automatisch generierter Content: Google ist kein großer Freund von automatisch generiertem Content. Wenn heraus kommt, dass eine Seite computergenerierten Content veröffentlicht, kann diese abgestraft oder aus dem Index genommen werden.

189. Übertriebener PageRank Aufbau: wenn es zu weit mit dem PageRank Aufbau geht – wenn etwa alle ausgehenden Links das NoFollow Attribut erhalten – kann es ein Zeichen dafür sein, dass man das System ausspielen möchte.

190. Hoster-IP als Spam gekennzeichnet: wenn die IP deines Hosters als Spam gekennzeichnet wurde, kann sich dies negativ auf alle Seiten, die auf dem Hoster liegen, auswirken.

191. Spammen von Meta-Tags: das Keyword-Stuffing kann auch in den Meta-Tags vorgenommen werden. Wenn Google mitbekommt, dass du den Algorithmus dadurch ausspielen wird, wird deine Seite abgestraft.

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OffPage Webspam Faktoren

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192. Unnatürlicher Linkzustrom: ein plötzlicher (und unnatürlicher) Zustrom an Links ist ein sicheres Zeichen für Spam.

193. Google Penguin Abstrafung: Beiträge und Seiten, die von der Google Penguin Abstrafung betroffen sind, sind in den Suchergebnissen weniger sichtbar.

194. Linkprofil mit großem Anteil schlechter Links: viele Links aus Quellen, die normalerweise von BlackHat SEOs genutzt werden (Forenlinks, Blogkommentare usw.) sind ein Zeichen dafür, dass das System ausgespielt wird.

195. Relevanz der verlinkenden Domains: die bekannte Analyse von MicroSiteMasters.com fand heraus, dass Seiten, die eine große Anzahl von Links haben, die von nicht relevanten Seiten stammen, für Penguin besonders interessant sind.

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196. Warnung über unnatürliche Links: Google versandte Tausende von “Google Webmaster Tools notice of detected unnatural links” Nachrichten. Solche Nachrichten gehen einem Rankingabfall meist voraus, wenn auch nicht immer.

197. Links von der selben Class C IP: eine große Anzahl von Links, die vom selben Server (Hoster) stammen, deutet auf ein Domainnetzwerk, bzw. auf Linkbuilding über Blognetzwerke hin.

198. “Giftige” Anchor Texte: “giftige” Backlinks, die zu deiner Seite führen (insbesondere aus dem Bereich Pharma) könnte ein Zeichen für Spam oder eine gehackte Seite sein. In beiden Fällen schlecht für die Rankings.

199. Manuelle Abstrafung: Google ist dafür bekannt, manche Seiten manuell abzustrafen, wie beispielsweise bei dem Interflora Fiasko, über das berichtet wurde.

200. Linkverkäufe: der Linkverkauf kann den PageRank beeinflussen und die Sichtbarkeit der Seite in den Suchergebnissen reduzieren.

201. Google Sandbox: neue Seiten, die einen plötzlichen Link-Boom erleben, landen erst einmal im Sandkasten (Sandbox), um ihre Sichtbarkeit zu limitieren.

202. Google Dance: Google Dance kann vorübergehend die Rankings ein wenig aufschütteln. Laut einem Google Patent könnte es darum gehen, herauszufinden, ob eine Seite versucht den Algorithmus auszuspielen oder nicht.

203. Disavow Tool: nutze das Disavow Tool, um schlechte Links als ungültig zu definieren, die deinem Ranking schaden. Nutze das Tool am besten, wenn du merkst, dass du abgestraft wurdest.

204. Antrag auf erneute Überprüfung: bei einer Abstrafung kannst du bei Google einen Antrag auf erneute Überprüfung stellen. Eventuell wird die Abstrafung eingestellt.

205. Aufbau temporärer Links: Google hat es wohl auf Seiten abgesehen, die temporär Links bekommen und anschließend wieder verschwinden.

“Wie kann ich diese Informationen anwenden?”

Ich habe eine Schritt-für-Schritt Anleitung in der Vorbereitung, damit du alle wichtigen Punkte auf deiner Seite immer abdecken kannst.

Die Anleitung enthält die wichtigsten 10 Punkte in dieser Liste…

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